Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera und La Palma

  VULKANISCHE URLAUBSPARADIESE IM ATLANTIK

Zugegeben – auf den Inseln des ewigen Frühlings, wie die Kanarischen Inseln auch gern genannt werden, herrschen nicht selten auch Temperaturen, die nicht so ganz frühlingshaft sind: In den Sommermonaten kann das Quecksilber vor allem auf Gran Canaria und Teneriffa manchmal auch gut über 30 Grad steigen und die Winter auf Fuerteventura und Lanzarote auch mal ein wenig kälter ausfallen. Dennoch: Die Kanaren zeichnen sich allgemein durch ihr mildes, angenehmes Klima aus und sind darum Reiseziele, die auch für Badeurlauber das ganze Jahr über attraktiv sind.

Obwohl die Inselgruppe im Atlantik geologisch dem afrikanischen Kontinent zugeschrieben wird, gehört sie politisch und kulturell zu Spanien und damit auch zur EU. Die sieben Hauptinseln Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro sind seit vielen Jahren beliebte Reiseziele und lassen sich fast alle binnen etwa vier bis fünf Stunden mit dem Flugzeug erreichen. Wer nach La Gomera oder El Hierro möchte, der fliegt nach Teneriffa und nimmt von dort aus eine Fähre zu einer der beiden kleinen Inseln, die noch eher zu den Geheimtipps zählen.

Dass das Archipel vor der Küste Marokkos vulkanischen Ursprungs ist, macht den besonderen Reiz der Inseln aus: Hier treffen schroffe Felsengebirge auf wüstenähnliche Küstenstreifen und grün bewaldete Berge auf goldgelbe bis pechschwarze Strände. Ob relaxter Badeurlaub mit der Familie, Partyferien am Strand oder Wander- und Entdeckungstouren durch malerische Vulkan- und Naturlandschaften: Diese einzigartige Vielfalt macht einfach jedes Urlauberherz glücklich. Und auch kulinarisch haben die Kanaren einiges zu bieten – wie zum Beispiel das Nationalgericht Papas arrugadas con Mojo (runzelige Kartoffeln mit Salzkruste und traditionell grüne oder rote Mojo-Soße), der kräftige Eintopf Puchero Canario oder die Teigspezialität Escaldón de gofio.

Lanzarote: die Vulkaninsel voller Kontraste

Schwarz und Weiß sind die dominierenden Farben auf der nordöstlichsten Insel der Kanaren. Lanzarotes Landschaft ist geprägt von schwarzen Bergen, Lavafeldern und Stränden und weiß getünchten, flachen Gebäuden.

Ihre karge Vegetation, ihre schroffen Felsformationen und ihre imposanten Höhlen und Grotten verleihen der schwarzen Perle im Atlantik ihren eigentümlichen Charme. In den Montañas del Fuego, den Feuerbergen, lässt sich die Glut der Erde, die dort noch immer unter der Oberfläche brodelt, hautnah erleben. Abkühlen können Urlauber dann an den Stränden rund um die Baderegionen Arrecife, Puerto del Carmen, Costa Teguise oder Playa Blanca; Windsurfer finden im Norden perfekte Bedingungen vor.

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Fuerteventura: die Wüsteninsel unter dem Wind

Auch wenn sie mit ihrer spröden und scheinbar vegetationsarmen Landschaft auf manche zunächst wenig einladend wirken mag: Als zweitgrößte der Kanaren ist Fuerteventura als Ganzjahresziel bei Touristen überaus beliebt.

Vor allem Strandurlauber und Wassersportler wissen die wüstenähnliche Insel, welche die UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt hat, zu schätzen: Ihre hellen langen Sandstrände rund um die bekannten Ferienorte Corralejo im Norden sowie Jandia und Morro Jable im Süden ziehen Jung und Alt gleichermaßen an. Bei Wind- und Kitesurfern stehen ihre Küsten ebenfalls hoch im Kurs, denn der immer wehende Wind sorgt für ideale Verhältnisse.

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Gran Canaria: die Insel der vermeintlichen Gegensätze

Grüne Vulkanlandschaften und paradiesische Sandstrände: Gran Canaria vereint beides auf fast kreisrunden 1.560 Quadratkilometern. An der über 230 Kilometer langen Küste reihen sich zahlreiche Bilderbuch-Badestrände auf, unter denen die imposanten Dünen von Maspalomas ganz im Süden ein echtes Highlight darstellen.

Aber nicht nur Strandurlauber macht die drittgrößte Insel der Kanaren glücklich: Auch Natur- und geschichtlich Interessierten hat Gran Canaria mit seinen zerklüfteten, zum Teil überraschend grünen Berglandschaften, Vulkankratern, Schluchten und Höhlen viel zu bieten. Romantiker verleben dagegen schöne Stunden im pittoresken Hafenstädtchen Puerto de Mogán

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Teneriffa: die Insel mit den zwei Gesichtern

Grüner Norden, sonniger Süden: Die größte Kanareninsel Teneriffa hat sowohl Sonnenanbetern als auch Familien und naturbegeisterten Aktivurlaubern eine Menge zu bieten. Der wüstenhaft anmutende Süden wartet mit langen Sandstränden und modernen Ferienzentren auf, in denen es sich auch gut feiern lässt.

Im Norden hingegen zeigt sich das Eiland von seiner raueren und grünen Seite: Dichte Wälder mit üppiger Vegetation, naturbelassene Strände und Städte, die sich ihren ursprünglichen Charme bewahrt haben, ziehen vor allem Wanderer und Individualurlauber an. Über all dem thront der gewaltige Pico del Teide – mit 3.715 Metern die höchste Erhebung Spaniens und das beliebteste Ausflugsziel der Insel.

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La Palma: die grüne Insel im tosenden Atlantik

Für die UNESCO gehört die nordwestlichste der Kanaren zu den drei schönsten Inseln der Welt. La Palma verdankt ihren Beinamen 'La Isla Verde', die grüne Insel, ihrer einzigartigen Flora und Fauna. Mehr als ein Drittel der Insel ist mit Wald bedeckt und ihre Vulkane sind noch immer aktiv.

Fernab des Massentourismus hat sich La Palma seine natürliche Schönheit bewahrt und lässt besonders das Herz von Wanderern höher schlagen. Erkundungen der imposanten Vulkanlandschaft rund um die Caldera de Taburiente oder Wanderungen zu idyllischen Wasserfällen gehören zu den Highlights. Aber auch erholsame Tage am Meer sind möglich: Die See ist an den schwarzen Stränden allerdings wilder als an anderen Kanarenküsten.

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Die Vielfalt der Kanarischen Inseln

  REISETIPPS KANAREN

Kanaren

Schwarze Lavastrände, bizarre Vulkanlandschaften und einzigartige Naturwelten – Die Kanaren stehen für ganzjähriges Urlaubsvergnügen, egal ob Bade- und Surfspaß, Wander- oder Kultururlaub!

 

La Palma

Ursprüngliche Natur, außergewöhnliche Strände, üppig grüne Natur: Willkommen auf der 'Isla Verde' La Palma!

 

Lanzarote

Kunstvolle Architektur, feurige Vulkanglut und einzigartige Natur: Auf nach Lanzarote – nicht nur ein Surf-Hotspot!

 

Gran Canaria

Zwischen den Dünen von Maspalomas und Roque Nublo: Gran Canaria verspricht fröhlichen Badespaß, tolle Wanderhighlights, imposante Vulkanlandschaften und schmucke Städtchen!

 

Fuerteventura

Mittelalterliches Stadtleben, vulkanische Kraterlandschaften und unnachahmliche Naturräume: Das Strand-und Surferparadies Fuerteventura wartet!

 

Teneriffa

Zwischen Teide und Playa de los Cristianos: Teneriffa besticht durch seine zwei Klimazonen, landschaftliche Extreme und wunderschöne Naturstrände!