Korfu – die Besondere

Wer Griechenland kennt, weiß: Korfu ist etwas Besonderes. Die Insel vor der griechischen Nordwestküste ist anders als die übrigen griechischen Inseln. Auf den ersten Blick wird nicht so recht klar, was an dieser Insel so ungewöhnlich ist. Ist es ihr außergewöhnlich dicht bewaldetes und grünes Hinterland? Sind es die Dünen an den weiten Stränden? Oder sind es die pittoresken Städtchen und Dörfer? Je länger man sich auf Korfu aufhält, umso mehr begreift man: Korfus Besonderheit liegt vor allem in den vielen verschiedenen kulturellen Einflüssen. Auf Korfu treffen griechische, italienische, französische und britische Kultur aufeinander und bilden eine einzigartige Mischung.

Korfu: Urlaub auf Kaiserin Sissis Lieblingsinsel

Trotz seiner Jahrtausende alten Geschichte ist Korfu also nicht typisch griechisch. Die Nähe zum europäischen Festland hat Korfu immer schon eine Sonderstellung beschert und auch klimatisch unterscheidet sich die Mittelmeerinsel von anderen griechischen Inseln: Auf Korfu herrscht ein besonderes Mikroklima, das Orchideen und andere Wildblumen sprießen lässt. Riesige Eichen- und Zypressenwälder prägen das Inselinnere, während die Küsten von steilen Sandsteinklippen und ausgedehnten Stränden geprägt sind.

Kein Wunder also, dass über die Jahre zahlreiche Prominente Korfu für sich entdeckt haben. Der berühmteste Gast war Kaiserin Sissi von Österreich, die sich so sehr in die Insel verliebte, dass sie sich hier sogar einen riesigen Palast bauen ließ – das Achilleion, das heute zu Korfus beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählt.

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Auf Korfu das Stadtleben feiern

Das pulsierende Zentrum der Insel ist Korfu-Stadt. Tagsüber und abends ist hier immer etwas los und zahlreiche Urlauber nutzen die Gelegenheit zum Bummeln, Shoppen und natürlich zum Feiern in den zahlreichen Tavernen und Clubs rund um den Hafen.

Doch auch diese lebendige Stadt hat ihre ruhigen Ecken. Wer durch die verwinkelten Gassen spaziert, merkt schnell, dass man sich hier fast vorkommt wie in Italien oder in Südfrankreich. Orientalische Einflüsse wie auf Kos fehlen hier gänzlich – Korfu wurde in seiner Geschichte durch und durch von Venezianern, Franzosen und Briten geprägt. Bunte Häuser mit blumengeschmückten Balkonen gruppieren sich rund um die Esplanade, wo sich Restaurants, Cafés und Bars aneinanderreihen. Ähnlich lebendig geht es am beliebtesten Strand der Insel, Kavos Beach im Süden, zu. Dort wird vor allem in der Hochsaison gefeiert, was das Zeug hält.

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Erholen in der Natur Korfus

Wer hingegen Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, wird im Osten der Insel fündig. Dort bieten die Ortschaften Gouvia, Dassia und Barbati ruhige Sandstrände mit kleinen Buchten. Auch im Inselinneren gibt es viel zu entdecken: Eine Wanderung zum Pantokrator zum Beispiel. Der mit 917 Metern höchste Berg der Insel bietet vor allem bei gutem Wetter die besten Aussichten. Von hier aus kann man bis nach Albanien sehen und überblickt die gesamte Insel Korfu. Auf dem Gipfel befindet sich ein orthodoxes Kloster aus dem 17. Jahrhundert, das absolut sehenswert ist. 

Naturliebhaber erfreuen sich auch an dem wunderschönen Naturschutzgebiet rund um die Korission-Lagune in der Nähe des berühmten Issos Beach. Hier findet man nicht nur weite Dünen und glasklares Meer, sondern auch viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Korfu, die grüne Insel, macht also ihrem Namen alle Ehre und ist in jedem Fall eine Reise wert. 

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